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Erweiterungsstudium im Bildnerischen Gestalten

Erweiterungsstudium im Bildnerischen Gestalten

Ein Bericht von Martina Spielmann



Zeichnen, Malen und insbesondere Gestalten haben mich schon als Primarschülerin fasziniert, ... und seit jener Zeit habe ich mich immer aktiv mit diesen Themen beschäftigt. Sei es in der Schule, in der Ausbildung, in der Freizeit, oder mit den Schülerinnen und Schülern im Unterricht.



Ich habe mich zur Lehrerin für textiles Werken ausbilden lassen, um diese Techniken meinen Schülern weiterzugeben. Nach zehn Jahren Schuldienst nutzte ich einen bezahlten Urlaub, um mich an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich weiterzubilden. Danach besuchte ich semesterweise weitere Kurse.
Wegen der Umstrukturierung der verschiedenen Lehrberufe stand für mich fest: Ich mache eine Weiterbildung im Bildnerischen Gestalten. Daher machte ich die Prüfung für den Vorkurs, und bestand die Prüfung. Das Jahr, in dem ich den sogenannten klassischen Vorkurs im absolvierte, war sehr intensiv, und ich fühlte mich wie im Paradies. Ich war wie ein Schwamm, der alles Wissen was Kunst, Zeichnen, Malen, Geschichte, und vieles mehr anbelangt, in mich aufsog.

Für die berufsbegleitende Ausbildung war Basel für mich das Richtige. Diese Ausbildung dauerte damals drei Jahre und beansprucht etwa 30% eines Pensums. Neben zweidimensionalem Gestalten, plastischem Gestalten, Materialkunde und Kunstgeschichte beinhaltete dieser Studiengang auch Fachdidaktik und ein Praktikum.
Nach bestandener Prüfung begann das SLA-NDS (Sekundar-Lehramts- Ausbildung/Nachdiplomstudium) im Herbst 2001. Ich besuchte dabei während 24 Wochen jeweils am Mittwochnachmittag vier Lektionen zweidimensionales Gestalten an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel.



Das Positive

  • Diese Ausbildung kann berufsbegleitend absolviert werden.


Das Negative

  • Das sehr gedrängte Programm.
  • Einzelne Techniken und Themen können nur angeschnitten werden.
  • Man hat zu wenig Zeit sich in die einzelnen Themata einzuleben und darauf einzugehen - Vielleicht  bin ich vom Vorkurs an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich her verwöhnt.



Es wurde mir ständig bewusst und bestätigt: Zeichnen ist im Schulfächerkanon ein vollwertiges Fach. Es braucht sehr viel Kopfarbeit und Übung!



Man sollte sich im eigenen Kanton erkundigen, ob die Ausbildung finanziert und anerkannt wird.

Wer sich für eine Facherweiterung auf der Sek I- Stufe im BG interessiert, kann Unterlagen und weitere Informationen bei folgender Adresse einholen:


FHNW
Fachhochschule Nordwestschweiz
Pädagogische Hochschule
Zentrale Studienadministration ZSA
Bahnhofstrasse 6
5210 Windisch
+41 56 202 77 88

Opens external link in new windowhttps://www.fhnw.ch/de/studium/paedagogik/studiengaenge-sekundarstufe/

> Master Sekundarstufe I Stufenerweiterung 
> Weiterführende Studien: Fachereweiterung und Promotion
> Information zu den Erweiterungsstudien



Für mich jedenfalls stimmte die Ausbildung und ich hatte Riesenspass daran!



Die Bilder auf dieser Seite sind Arbeiten aus dem zweidimensionalen Gestalten der ersten beiden Semester.



               Martina Spielmann                      © 2002; 2018 überarbeitet                   

 

 

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